Nachehelicher Ehegattenunterhalt - die Voraussetzungen  

 

Nach der Scheidung muss eigentlich jeder Ehegatte für sich selbst sorgen, so jedenfalls das Grundprinzip.

Unterhalt nur bei Unterhaltstatbestand

Trotzdem gibt es nachehelichen Ehegattenunterhalt, und zwar dann, wenn einer der Ehegatten einen der folgenden Unterhaltstatbestände erfüllt:

Nachehelicher Unterhalt nur bei Bedürftigkeit

Auch in all diesen  Fällen gibt es Unterhalt nur, wenn der Unterhaltsbedürftige sich nicht ausreichend selbst ernähren kann. So steht z.B. der Mutter, die zwei Kinder erzieht, Unterhalt nicht zu, wenn sie nebenher erhebliche Mieteinnahmen hat, die zum Leben ausreichen.

Begrenzung und Befristung des nachehelichen Unterhalts

Der nacheheliche Unterhalt wird aber nicht auf ewig gezahlt. Irgendwann läuft er - auch wenn ein Unterhaltstatbestand eigentlich noch bestünde - aus, denn der Unterhaltszahler kann nach einer gewissen Zeit verlangen, dass der Unterhalt begrenzt oder befristet wird. Näheres zur Begrenzung und Befristung von Unterhalt.

Verwirkung des nachehelichen Unterhalts

Und schließlich kann der,  der eigentlich unterhaltsberechtigt ist, seinen Anspruch auch verwirken, wenn er z.B. eine neue Lebenspartnerschaft eingeht oder aber seinen Informationspflichten dem anderen Ehegatten gegenüber nicht nachkommt. Näheres zur Verwirkung von Unterhalt.

Tipp: Neue Lebenspartnerschaft

Nachehelicher Unterhalt wird häufig dadurch verwirkt, dass der/die Unterhaltsberechtigte eine neue Beziehung eingeht. Holen Sie sich hier Rat, Wie sie sich am besten darauf einstellen.


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